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Ende der Dienstzeit des Präsidenten des Verwaltungsgerichts Freiburg Prof. Dr. von Bargen

Datum: 04.02.2006

Kurzbeschreibung: Pressemitteilung vom 23.03.2004

Joachim von Bargen beendet in diesem Monat seine Dienstzeit als Präsident des Verwaltungsgerichts Freiburg. Der gebürtige Braunschweiger hat in Göttingen und Freiburg Rechtswissenschaften studiert, war nach seinen Examina zunächst Assistent im Institut für öffentliches Recht der Freiburger Universität und hat dort auch promoviert. 1971 begann er seine Laufbahn als Richter am Freiburger Verwaltungsgericht und war in der Zeit von 1975 bis 1977 für die Sachbereitung der das Kernkraftwerk Wyhl betreffenden Verfahren zuständig. Bevor er 1981 an den Verwaltungsgerichtshof in Mannheim wechselte, war er 3 Jahre an das Bundesverfassungsgericht abgeordnet. 1991 wurde er für die Wahl zum Richter am Bundesverwaltungsgericht vorgeschlagen, lehnte aber aus persönlichen Gründen ab und kehrte 1992 als Vorsitzender an das Verwaltungsgericht in Freiburg zurück. 1996 hat ihn der Ministerpräsident zum Vorsitzenden Richter am Mannheimer Verwaltungsgerichtshof ernannt, ehe er 1997 als Präsident an das Verwaltungsgericht Freiburg zurückkehrte.

Von Bargen, dessen Gericht Studierenden u.a. seit 1998 jedes Jahr die Veranstaltungsreihe „Verwaltungsgerichtliche Praxis“ anbietet, wurde 2001 zum Honorarprofessor der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität bestellt. Er hat sich über seine gesamte Amtszeit mit erheblichem Engagement für eine Modernisierung der Justiz eingesetzt. Das Gericht, das vor gut 2 Jahren hervorragend ausgestattete neue Räume im Kepler Park beziehen konnte, beschäftigt sich neben seinen laufenden Aufgaben mit Schwerpunkten wie „Qualitätsmanagement“, „Mediation“, „Früher erster Termin“ und „Videokonferenz“. Es ist nicht zuletzt aufgrund dieser Anstrengungen gelungen, die durchschnittliche Dauer der Verfahren in der Hauptsache - sie beträgt derzeit etwa 10 Monate - erheblich zu verkürzen.

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